Waldaktionstag im Zoo
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 01. Januar 2013 18:06
Ein Besuch im Zoo hat weit mehr zu bieten als das bloße Beobachten von exotischen oder bedrohten Tierarten. Vielmehr hat es bildenden Charakter, da hier Vorkommen, Verhaltensweisen und Bedrohung einzelner Tierarten vermittelt werden. Dies nahmen wir zum Anlass, den Zoo-Besuchern am vergangenen Sonntag, den 03. Oktober, Möglichkeiten zu zeigen wie man als einzelner im Alltag zum Erhalt von Urwäldern und der darin noch wild-lebenden Tierarten beitragen kann. Im Vordergrund stand die Rodung indonesischer Urwälder, der Lebensraum der nur hier vorkommenden Orang-Utans, zum Anlegen von Ölpalmplantagen. Des Weiteren ist auch die Verwendung von Recyclingpapier ein ständig aktuelles Thema, wenn es darum geht Waldbestände und Ressourcen zu schonen.


Eine 25 Personen starke Gruppe hat am vergangenen Freitag, den 6. August die Altpapiersortieranlage der FES in Frankfurt besucht. Mit einem Durchsatz von rund 30 Tonnen Altpapier pro Stunde ( 90.000 Tonnen pro Jahr) gehört diese Anlage zu den größten und modernsten in Deutschland. Aus dem vorwiegend aus Frankfurt stammenden Altpapier werden drei Altpapiersorten gewonnen: Mischpapier, Kartonagen und Deinking-Papier. Besonders das Deinking-Papier, welches zur Herstellung von Zeitungs- und Druckpapieren verwendet wird muss einem hohen Qualitätsanspruch entsprechen, damit es sich an Papierfabriken zur stofflichen Wiederverwertung vekaufen lässt.
"Dass Holz aus Papier hergestellt wird ist kein Geheimnis mehr. Doch obwohl Bäume nachwachsen können sind Papierprodukte nicht gleich nachhaltige Produkte." So stand es auf den Infoblättern, die acht Greenpeace-Aktivisten am Samstag, den 24. Juli auf dem Schweizer Platz in Frankfurt verteilten. Damit wieder mehr Recyclingpapierprokukte im Haushalt eingesetzt werden, waren die Emissionseinsparungen bei Verwendung dieses Papieres gegenüber Frischfaserpapier symbolisch dargetellt. Ein Wasserfass, ein Wäschekorb und ein Holzstapel dienten hier zur Veranschaulichung. Viele Mitbürger waren überrascht, dass pro 500 Blatt Papierpackung 80 Liter Wasser, 2 bis 3 Kilogramm Holz und Energie für eine Waschladung eingespart werden können und wollen in Zukunft beim Einkauf verstärkt auf Atpapierprodukte achten. Abgerundet wurde die Infoaktion durch ein Urwald-Quiz bei dem auch die kleinen Gäste Klopapierrollen und Taschentücher gewinnen konnten. Natürlich auf Basis von Altpapier!
Es war längst Zeit gewesen auch mal außerhalb der Frankfurter Innenstadt die Zusammenhänge zwischen der Palmölproduktion und der Urwaldzerstörung in Indonesien aufzuzeigen. Aus diesem Grunde waren am Samstag, den 15.05 acht Greenpeacer in der Fußgängerzone von Oberursel am Taunus unterwegs. Neben vielen Gesprächen und Diskussionen mit den Passanten wurden Postkarten gegen die Abholzung indonesischer Urwälder für Palmölplantagen gesammelt. Besonders schön war es, dass die Stimmung in der Oberurseler Fußgängerzone recht gelassen war und somit viele Menschen Zeit und Lust hatten sich über die Folgen der Palmölproduktion zu informieren.

Ich will mehr wissen!
