Lidl: wir fordern Qualität statt Quantität! Billiges Fleisch aus Massentierhaltung ist out!
- Details
- Zuletzt aktualisiert: Samstag, 26. August 2017 12:46
Am 15.08. in Frankfurt: wir statteten Lidl einen Besuch ab!
Unter dem Motto: #issgutjetzt fordern wir Lidl auf, sich endlich gegen Massentierhaltung einzusetzen. In unserer "Schwarzbox" kann man das Antibiotika im Kotelett sogar mit blossem Auge sehen. ![]()
Zur Erinnerung: Antibiotika bekommt man vom Arzt verschrieben, wenn man einen bakteriellen Infekt hat. Eine Antibiotika-Resistenz kann man sich einfangen, wenn man es unkontrolliert zu sich nimmt. Wie zum Beispiel durch Schweinefleisch. Die Tiere bekommen es insbesondere in der Massentierhaltung in großen Mengen verabreicht, damit sie die Zeit bis zur Schlachtung überleben.
Wir fordern Lidl auf: Stoppt die Massentierhaltung... aus gesundheitlichen, umweltpolitischen und ethischen Gründen!
Weitere Infos zu Antibiotika im Schweinefleisch finden Sie hier:


Frankfurt 05. 06. 2016. Heute wurde der erste Frankfurter Wildbienen-Schaugarten eröffnet. Greenpeace Frankfurt war mit einem Infostand dabei.
Zur Eröffnung war auch Greenpeace Frankfurt mit dabei. Wir haben darüber informiert, warum die Bienen gefährdet sind und was jeder tun kann. Regen Zuspruch fand auch unsere Postkartenaktion an den Bundeslandwirtschafts-minister Schmidt, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu reduzieren. Der Einsatz von Pestiziden ist ein entscheidender Faktor, weshalb die Artenvielfalt gefährdet ist. Während in den Städten ganzjährig eine Blütenvielfalt vorhanden ist und wenige Pestizide eingesetzt werden, sieht es auf dem Land schlecht aus für Bienen und andere Bestäuber. Die Monokulturen und der immer weiter zunehmende Einsatz von Pestiziden sind nicht nachhaltig und gefährden die Artenvielfalt stark. Wir fordern daher, besonders bienengefährliche Pestizide umgehend zu verbieten, und den Einsatz von Pestiziden insgesamt bis 2020 zu halbieren. Unsere Landwirtschaft muss sich an ökologischen Grundsätzen ausrichten. Seit Jahrzehnten beweisen Biobauern weltweit, dass eine Landwirtschaft ohne Gift und Gentechnik möglich ist!
Zur Eröffnung des Frankfurter Wildbienen-Schaugartens waren neben den Kleingärtnern und den Stiftern Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer auch Herr Szymanski vom Hessischen Umweltministerium zugegen sowie eine Vertreterin von Fraport, die das Projekt mit 30.000 Euro unterstützt hat. Ein informatives und unterhaltsames Rahmenprgramm für Groß und Klein rundete die Veranstaltung ab. Dabei waren auch die lokale Gruppe von
Bundesweit gab es am 21. Mai Demonstrationen gegen den Saatgut-Riesen Monsanto aus den USA. Wir wollen keine Gentechnik und keine Pestizide wie das vermutlich krebserregende Glyphosat in unserem Essen. Wenn es unsere Politiker nicht schaffen, das geltende Vorsorge-Prinzip anzuwenden, müssen die Bürger auf die Strasse! Weiterhin plant die EU die Einführung des umstrittenen Handelsabkommens CETA mit Kanada. Durch diese Hintertür hat Gentechnik die Möglichkeit, sich in Europa zu verbreiten, obwohl dies nicht gewollt ist.

Nach den erfolgreichen „Wir haben es satt!“- Demonstrationen in Berlin im Januar, an denen auch Greenpeace Frankfurt teilgenommen hat, wollen wir nun gerne auf die große Sommeraktion der Kampagne "Meine Landwirtschaft" vor den Bundestagswahlen hinweisen. „Meine Landwirtschaft“ wird getragen von Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Verbraucherschutz, Gesundheit, regionaler und internationaler Entwicklung befassen.

Ich will mehr wissen!
