Schafft die Mainova AG wirklich eine vorbildhafte Klimabilanz?
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- Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 01. Januar 2013 21:47
In ihrem Umweltbericht 2010 kündigt sie jedenfalls an, der Vorstand habe, „strategische Grundsätze beschlossen, die durch ein umfangreiches Maßnahmenprogramm in den nächsten Jahren die Klimabilanz in der Rhein-Main-Region vorbildhaft verbessern sollen.“ An den in diesem Bericht angegebenen Zahlen zur Gesamtstromlieferung aufgeteilt nach den Energieträgern ist durchaus eine positive Tendenz im Sinne des Umweltschutzes zu erkennen. Der Anteil der fossilen Energieträger und der Atomenergie wurde gegenüber dem Berichtszeitraum 2006 bis 2007 reduziert, der Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöht. Vergleicht man das Ergebnis mit den entsprechenden Anteilen bei der bundesweiten Stromerzeugung, ist der Mainova AG das Bemühen um Umweltfreundlichkeit tatsächlich nicht abzusprechen. Aber …
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Seit dem 20. April strömen nach der Explosion der durch BP genutzten Ölplattform "Deepwater Horizon" nahezu ungehindert aber millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko. Bei dem Unglück starben 11 Menschen. Darüber hinaus wurden und werden riesige Meerflächen und kilometerlange Küstenabschnitte, Strände und Flussgebiete durch das sich ausbreitende Öl verschmutzt und geschädigt. Viele Meerestiere gehen qualvoll zugrunde. Bei der Ölpest handelt es sich jetzt schon um die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Trotz zahlreicher und vielfältiger Versuche mit den unterschiedlichsten Methoden ist es BP bisher nicht gelungen, den Austritt des Rohöls zu stoppen. Dies Alles dürfte sattsam bekannt sein!
Am 24.01.10 haben Frankfurter Greenpeacer auf dem Feldberg gegen die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung demonstriert, alle Atomkraftwerke weiter am Netz zu lassen. "Danke, Fr. Merkel, für die Laufzeitverlängerung! Ihre Atomwirtschaft ENBW, RWE, e-on, Vattenfall" war auf einem Banner zu lesen. Neugierige Wanderer konnten sich gleich darüber informieren, was es damit auf sich hat.
Am 17.01.2010 haben die Greenpeacer aus Frankfurt den letzten Schnee am Mainufer genutzt, um auf die Klimaerwärmung hinzuweisen. Die Schneemänner symbolisieren den Anstieg der Temperatur in den nächsten Jahrzehnten. "Wir werden uns in den kommenden Jahren auf Wetterextreme einstellen müssen", sagt Alex Wenzel aus der Frankfurter Gruppe. "Das schliesst Hitze- aber auch Kälteperioden ein. Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Erneuerbare Energien müssen schnell ausgebaut und die veraltete, ineffiziente Kohleverstromung ersetzt werden. Wechseln Sie noch heute zu einem reinen Ökostromanbieter und zeigen Sie den Energieversorgern die Rote Karte! Details finden Sie auf der Webseite:




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