Peace


Greenpeace-Aktivisten haben Verbraucher vor den Frankfurter Filialen verschiedener Lebensmittel-Discounter über den Pestizideinsatz bei Äpfeln gewarnt. Der Protest ist Teil eines Aktionstages in 38 deutschen Städten, der sich an die Supermarktketten Aldi, Edeka, Penny, Lidl, Kaufhof, Real und Rewe richtet. „Pestizide schaden der Artenvielfalt“ lautet die klare Botschaft der Protestplakate.
81 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass die Landwirte den Pestizideinsatz reduzieren. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Greenpeace.
Liebe Freunde einer lebenswerten Stadt,
am Freitag 30. September, von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr werden wir in Frankfurt die Strasse „Am Rossmarkt“ in einen Ort der Entspannung, Kommunikation und des sozialen Lebens zurückverwandeln.
Von der Einmündung "Am Salzstock" bis zur "Katharinenpforte" wird für einen Tag der Strassenverkehr vollständig gesperrt.
Wir wollen mit bunten Aktionen, 25 Pflanzenkübeln, Liegestühlen, Sonnenschirmen, Tischfussball, einer Kaffebar mit Sitzgelegenheiten u.a. zeigen, wie eine „grüne“ Stadt mit nachhaltiger Mobilität und mehr Raum für Menschen aussehen könnte. Symbolisch wird ein Auto in seine Einzelteile zerlegt und für die Besucher zu einer Kaffeebar, Sitzflächen und Stehtischen umgebaut.
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Greenpeace-Check: Kosmetikhersteller verwenden weiter Mikroplastik
Deutsche Markenhersteller und Drogerien mit Eigenmarken nennen sich Mikroplastik-frei, verwenden aber diverse Kunststoffe in ihren Kosmetik- und Körperpflegeprodukten, ohne die Umweltfolgen vollständig zu kennen. Möglich macht dies eine löchrige Selbstverpflichtung der Industrie. Dies ist das Ergebnis einer Greenpeace-Bewertung von 22 deutschen Firmen: http://gpurl.de/S2zcn. Plastik etwa in Shampoo, Creme und Make-up gelangt über den Abfluss bis ins Meer. Einige Kunststoffverbindungen sind nachweislich umweltschädlich, viele nicht ausreichend untersucht.
Grundlage des Greenpeace-Checks sind schriftliche Nachfragen bei Firmen sowie eigene Online- und Produktrecherchen. Folgende Kriterien hat die unabhängige Umweltschutzorganisation für die Bewertung der deutschen Hersteller festgelegt: Definition von Mikroplastik, Einsatz fester Plastikpartikel, Einsatz weiterer Kunststoffe sowie Kenntnisse zu deren Umweltverträglichkeit. Gut schneiden hierbei zertifizierte Naturkosmetikhersteller ab – schlecht hingegen die Hersteller konventioneller Kosmetik bzw. Drogerien mit Eigenmarken. Zwar hat die Selbstverpflichtung im sogenannten „Kosmetikdialog“ zwischen Industrie und Politik feste Plastikpartikel aus Peelings und anderen abwaschbaren Pflegeprodukten verdrängt. Geblieben aber ist der massive Einsatz von synthetischen Polymeren in flüssiger, gel-, wachsartiger oder suspendierter Form – mit ungewissen Folgen für die Umwelt.
Mikroplastik gelangt aus dem Meer zurück auf unseren Teller
Geschätzt 150 Millionen Tonnen Plastik belasten die Weltmeere, darunter zerkleinerter Plastikmüll, aber auch primäres Mikroplastik aus der Industrie. Von festen Partikeln ist zum Beispiel bekannt, dass sie Pestizide aus der Landwirtschaft an sich binden und so in die Nahrungskette einbringen. Forscher haben die winzigen Plastikteilchen auch in Speisefischen nachgewiesen. Dort können sie Entzündungen hervorrufen, die Nahrungsaufnahme beeinflussen – oder letztlich auf unserem Teller landen.
Das Problem mit Plastik in Kosmetik https://www.youtube.com/watch?v=eNG_dg6zd5Q

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