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WELLE MACHEN - Top 3 Fragen & Antworten

Unter dem Motto: WELLEMACHEN für Meere ohne Plastikmüll waren wir am 25.02.17 in Frankfurt unterwegs, um mit den Bürgern von Frankfurt über das Thema Plastik im Meer zu sprechen.

 Ja, aber wie gefährlich ist Plastik im Meer überhaupt und was können wir gegen die Vermüllung der Ozeane tun?

Fangen wir doch einmal im Badezimmer an: Zahnpasta, Shampoo, Bodylotions, Duschgels, Peelings, Deodorants oder Lippenstift. Unsere Badezimmer sind voller Plastik und das nicht nur in Form von Verpackungen. Nein, die kommen noch dazu. 
Viele Pflegeprodukte und Kosmetika enthalten winzige Plastikperlen oder Granulate. Dieses Mikroplastik, welches wir beim Duschen auf unsere Haut auftragen und dann in den Abfluss spülen, ist zu klein um von Kläranlagen herausgefiltert zu werden und gelangt somit direkt in unsere Flüsse und Meere.

Die Top-Fünf der Müllfunde an unseren Stränden sind: Zigarettenstummel (jedes Jahr kommen rd. 4,5 Billionen Kippen hinzu), Verpackungen, Flaschendeckel, Seile und Netze. Die Abbaugeschwindigkeit vor allem der Kunststoffe ist abhängig von der Wassertemperatur, mechanischen Einwirkungen wie z.B. Wellenschlag oder Aufschlagen auf Küstenfelsen sowie der Einwirkung von ultravioletter Strahlung der Sonne und den Zersetzungsprozessen durch Bakterien.

Wie lange dauert der Abbau von Plastik, wenn er einmal in die Natur gelangt ist?

Eine Exemplarische Darstellung zur Abbaugeschwindigkeit einiger Produkte des täglichen Lebens zeigt die Unverhältnismäßigkeit zwischen der Verwendung von Kunststoffen durch den Menschen und deren bleibende Schäden in der Umwelt:

- Plastiktüten: 1-20 Jahre (Nutzungsdauer im Durchschnitt 25 Minuten!!!!)
- Weißblechdosen, aufgeschäumte Plastikbecher: 50 Jahre
- Aluminiumdosen: 200-500 Jahre
- Sixpack-Ringe: 400 Jahre
- Einwegwindeln, Plastikflaschen: 450 Jahre
- Angelschnüre: 600 Jahre

Wie kann die Politik darauf hinwirken?

Politik muss überall ansetzen, denn auch alltägliche „kleine Sünden“ können zu Problemen mit weltweiter Dynamik werden. Die Wirtschafts- und Forschungspolitik sowie auch die Verkehrs- und Fischereipolitik müssen Verantwortung übernehmen. Da auch die Handels- und Verpackungsketten heute global sind, ist auch auf diesem Gebiet ein Umdenken erforderlich.

Der Schutz der Meere muss Bestandteil aller Politiker werden, d.h., der Umweltschutz muss globale Wirkung entfalten und darf nicht an Landesgrenzen enden!!

Das allerwichtigste ist jedoch, dass die Umweltpolitik endlich über der Wirtschafts- und Handelspolitik stehen muss!!

Der ausführliche Bericht ist für euch noch einmal hier abgelegt zum weitersagen und teilen:

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