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Alarmstufe ROT für die Meere

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adce0faa1d.jpgAm 30. November war die Meeresgruppe in Frankfurt unterwegs, um der Bevölkerung die katastrophale Lage der Meere vor Augen zu führen. Mehr als 350 Fischführer konnten unter die Leute gebracht werden. Die Nachfrage war einfach enorm. Doch trotz aufgeklärter Bürger sind die Meere nahezu leergefischt und immer noch stampfen die gigantischen Fisch-Trawler hinaus um den letzten Fisch zu jagen. 88 Prozent der europäischen Fischbestände sind überfischt.

Wie können wir diesem Raubbau der Meere entgegenwirken? Die Antwort ist einfach: Wir müssen weniger und bewusster Fisch essen und zwar aus gesunden Beständen, die mit schonenden Methoden gefischt wurden. Greenpeace fordert bereits seit Jahren die Einrichtung von Schutzgebieten. 40 Prozent der Weltmeere müssen als Schutzgebiete ausgewiesen werden. Allerdings reicht allein die Ausweisung der Schutzgebiete nicht aus. Schutzgebiete müssen gemanagt werden und es muss sichergestellt sein, dass keinerlei menschliche Aktivitäten zulässig sind. Dies regelt die gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der EU. Die einzelnen Länder haben aber auf die Fischereipolitik wenig Einfluss, da sie vom Parlament und dem Rat der Europäischen Union gesteuert wird.

Wie können wir dafür sorgen, dass die Fischbestände erhalten werden und der Fisch noch eine Zukunft hat?

In 2012 wird die europäische Fischereigesetzgebung geändert. Die Reform soll Ende 2012 abgeschlossen sein. Das ist die Gelegenheit, die Fischerei endlich nachhaltig zu gestalten. Greenpeace fordert: Den Abbau der übergroßen Fangflotten, eine nachhaltige Fischerei, Festsetzung niedrigerer Fangquoten sowie die Einrichtung von großflächigen Meeresschutzgebieten und eine konsequente Regulierung des Beifangs. Ab Frühjahr 2012 wird Greenpeace eine Kampagne mit Unterschriftenaktionen starten. Hier kann jeder von uns durch seine Unterschrift dazu beitragen, dass unsere Forderungen endlich gehört und entsprechend umgesetzt werden. Bereits heute befinden sich 30 Prozent der überfischten Bestände außerhalb sicherer biologischer Grenzen, so dass möglicherweise keine Erholung dieser Bestände mehr erfolgen kann.

Der von Greenpeace herausgegebener Fischratgeber ist ein guter Begleiter beim Fischkauf. Die Fischliste ist für den Verbraucher gut aufgebaut. Bereits auf den ersten Blick ist erkennbar, dass man Karpfen und Forelle, beide aus Aquakultur bedenkenlos essen kann. 

Greenpeace wünscht ein Frohes Fest und ein Gutes Neues Jahr!

 

 

 

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