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Radiosendungen 2018

Unter dem genannten Motto demonstrierten am 6. Okt. 2018 rd. 50.000 Menschen am Hambacher Forst bei Buir, einem Stadtteil von Kerpen im Rheinischen Kohlerevier. Es war eine der größten Versammlungen der zurückliegenden Jahre im Umweltbereich. Die Kundgebung zielte auf den Erhalt des Hambacher Forstes, einen schnellstmöglichen Ausstieg aus dem Braunkohleabbau, einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und nicht zuletzt für mehr Klimaschutz. Über den Hambacher Forst, den Kohleausstieg, die Kohlekommission und das Heizkraftwerk West hier in Frankfurt/M. sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

Gast im Studio ist Jürgen Eiselt. Neben vielen Tätigkeiten im Energie- und Klimabereich sowie als Fachbuchautor ist er Aktivist bei Klimattac in Frankfurt/M. Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults

Sendetermin: 26.10.2018, Dateigröße: 48 MB, Länge: 50:02 Min.

Für bessere Luft – Verkehrspolitik in Frankfurt nach dem Urteil aus Wiesbaden

Am 5. Sept. 2018 sprach das Verwaltungsgericht Wiesbaden nach ganztägiger Verhandlung ein Urteil, welches für viel Aufregung und Gesprächsstoff im zuständigen Verkehrsdezernat, bei Umwelt- und Verkehrsverbänden bzw. -initiativen, Interessenvertretungen und der Politik sorgte. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen den Luftreinhalteplan des Landes Hessen für die Stadt Frankfurt/M. Klagepunkt war die Nichteinhaltung des Grenzwertes von 40 mg Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. Was steht drin im Urteil, welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Darüber sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

Gäste im Studio sind Andrea Kalkowski, Aktivistin beim "Radentscheid Frankfurt/M." und Heiko Nickel, verkehrspolitischer Sprecher des "Verkehrsclub Deutschland (VCD)" in Hessen. Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults

Sendetermin: 28.9.2018, Dateigröße: 48,8 MB, Länge: 50:48 Min.

Ein Konzert als politische Kundgebung für und mit allen Menschen, die ein Zeichen gegen Rechts und für den Frieden setzen wollen. Die Musik steht dabei im Vordergrund. Im Mittelpunkt der Kundgebung stehen kurze Redebeiträge bzw. Videobotschaften und Livemusik als Statements gegen Rassismus und Ausgrenzung, für Frieden und Menschenrechte, Vielfalt und Solidarität in Frankfurt und in der Rhein-Main-Region. Kultur als Botschafter der politischen Inhalte. Es präsentieren sich außerdem zahlreiche Organisationen, Institutionen und Initiativen mit Infoständen. "Rock gegen Rechts" ist eine Veranstaltung mit langer Tradition. Es ist zwingend notwendig, diese Tradition in Zeiten wie diesen zu pflegen und fortzuführen!

Gäste im Studio sind Hibba Kauser (Moderatorin der Veranstaltung) und Herbert Stelz (Publizist und Mitorganisator); Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults.

Sendetermin: 31.8.2018, Dateigröße: 44,9 MB, Länge: 46:49 Min.

50 Jahre Atomwaffensperrvertrag - Welche Relevanz hat dieser heute noch?

Der "Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV)", kurz "Atomwaffensperrvertrag", wurde am 1. Juli 1968 unterzeichnet und trat 1970 in Kraft. Ihm gehören fast alle Staaten der Welt an, allerdings ergeben sich unterschiedliche Verpflichtungen aus dem Vertrag. Was ergibt sich aus dem Vertrag, wie glaubwürdig ist er und wie ist es um seine Bedeutung bestellt?

Darüber rede ich mit Johannes Reinhartz von der Greenpeace-Gruppe Frankfurt/M.

Großbritannien ist einer der europäischen Staaten, der im Besitz von Atomwaffen ist und auf dessen Territorium mit Sellafield einer der umstrittensten Nuklearkomplexe liegt. Dazu spreche ich mit Tony O'Grady, ebenfalls von der Greenpeace-Gruppe Frankfurt/M.

Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults.

Sendetermin: 27.7.2018, Dateigröße: 45,6 MB, Länge: 47:26 Min.

Aktuelles aus dem Greenpeace-Universum

Informationen zu Themen und Kampagnen aus unseren Arbeitsgruppen (AGs)

Was gibt es Neues aus unseren AGs Energie/Klima/Mobilität, Lebensmittel/Landwirtschaft, Meere, TTIP/CETA & Co. (jetzt: Gerechter Welthandel), Wald? Über aktuelle Themenschwerpunkte und Kampagnen sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

Gast im Studio ist Ingrid Ahrens (Meere), Moderation: Otto Gebhardt, Bearbeitung der Sendung: Irina Shults.

Sendetermin: 22.6.2018, Dateigröße: 44,1 MB, Länge: 45:57 Min.

Bannwald oder Rebstockwald: Auch kleine Waldgebiete müssen erhalten werden!

Wenn von Waldschutzgebieten die Rede ist, denken die meisten wohl zuerst an Urwaldschutz, bestenfalls noch an Nationalparkgebiete. Jedoch gibt es auch kleine bis kleinste Waldgebiete, die aus den verschiedensten Gründen erhalten werden müssen und nachhaltigen Schutz verdienen. Dazu zählen in unserer näheren und unmittelbaren Umgebung u. a. der Bannwald/Langener Waldsee und auch Frankfurter Stadtgebiet der Rebstockwald. Allerdings wecken diese durchaus Begehrlichkeiten. Welche das sind, weshalb deren Erhalt und Schutz notwendig ist und wie das umgesetzt werden kann, über den nachhaltigen Umgang mit Wäldern im allgemeinen, darüber sprechen wir in der heutigen Sendung.

Gäste im Studio sind Andrea Rohr, Waldexpertin bei Greenpeace Frankfurt, Günther Lange von den Naturfreunden Langen/Egelsbach und aktiv im Aktionsbündnis Langener Bannwald sowie Konstantin Polakov von der BI "Finger weg vom Rebstockwald".

Moderation: Otto Gebhardt, Greenpeace Frankfurt. Schnitt und Bearbeitung: Irina Shults.

Sendetermin: 25.5.2018, Dateigröße: 49,6 MB, Länge: 51:40 Min.

Glyphosatfreies Frankfurt - Damit leben kann, was leben will

Glyphosat ist das meistverkaufte "Unkrautvernichtungsmittel" der Welt und ein so genanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. In der BRD wird es auf 40% der Ackerfläche eingesetzt. Es kommt vornehmlich in der konventionellen Landwirtschaft zur Anwendung, wird jedoch auch auf kommunaler Ebene und im privaten Gartenbereich eingesetzt. Die Deutsche Bahn versprüht das Breitbandherbizid aus Sicherheitsgründen auch auf Gleisanlagen. Das "Aktionsbündnis Glyphosatfreies Frankfurt (AgF)" hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommune glyphosatfrei zu machen.

Gäste im Studio sind Claudia Lenius (Naturfreunde Frankfurt/M) und Eva Walther (Greenpeace Frankfurt/M.).

Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults.

Sendetermin: 27.4.2018, Dateigröße: 49,6 MB, Länge: 51:39 Min.

F³ - Frankfurter Fahrrad Forderungen, BürgerInnenbegehren für eine bessere Fahrrad-Infrastruktur

Heinrich Strößenreuther, Gründer der Initiative "Volksentscheid Fahrrad", Berlin: "Wir haben die Städte in Deutschland in den letzten Jahrzehnten leider unter dem Motto gebaut: 'Kinder rein, damit die Autos draußen spielen können'. Das muss sich ändern!"

Diese Aussage dürfte sicherlich ganz besonders auch auf Frankfurt zutreffen. In vielen Stadtteilen regt sich zunehmend Widerstand gegen die steigenden Belastungen durch den motorisierten Individualverkehr (MIV). Der Fuß- und Radverkehr sowie die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel können dem entgegen wirken. Eine Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr hat sich die Initiative "Radentscheid Frankfurt" zum Ziel gesetzt. Webseite: www.radentscheid-frankfurt.de.

Wie das erreicht werden kann, darüber sprechen wir in unserer Sendung mit Andrea Kalkowski (Radfahrerin und ADFC-Mitglied) und Heiko Nickel (Radfahrer, verkehrspolitischer Sprecher des VCD und Greenpeace-Aktivist).

Moderation: Otto Gebhardt. Schnitt und Bearbeitung: Irina Shults.

Sendetermin: 23.3.2018, Dateigröße: 49,9 MB, Länge: 52:04 Min.

Unter den Wolken darf der Lärm wohl grenzenlos sein!? Der Flughafen Frankfurt-Rhein/Main (FRA) als Belastung

Schon Ikarus hat sich beim Traum vom Fliegen, als er der Sonne zu nahe kam, die "Finger" verbrannt. Im übertragenen Sinne ist dies für die Menschheit immer noch/wieder zutreffend. Als erstes ist dies für die Menschen, die in der näheren Umgebung eines Flughafens leben, wohnen, arbeiten usw. erfahrbar. Am deutlichsten wird dies durch den permanenten Fluglärm. Darüber hinaus, weniger wahrnehmbar, entstehen Belastungen durch Luftschadstoffe, zudem ist der Flugverkehr die klimaschädlichste Form der Mobilität. Wir informieren darüber und über die aktuelle Entwicklung am FRA.

Gäste im Studio sind Dirk Treber, Vorsitzender der Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms (IGF) Rhein-Main e.V., Heiko Nickel, verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Greenpeace-Aktivist sowie Jörn Burger, ehemaliger Pilot und ebenfalls bei Greenpeace Frankfurt/M. aktiv.
Moderation: Otto Gebhardt. Schnitt und Bearbeitung: Irina Shults.

Sendetermin: 23.02.2018, Dateigröße: 48,6 MB, Länge: 50:40 Min.

Fairer Handel für Mensch und Natur - Alternatives Handelsmandat anstelle fragwürdiger Freihandelsabkommen

In den zurückliegenden Monaten, Jahren wurden intensive und kontroverse Diskussionen zu den verschiedenen geplanten Freihandelsabkommen der Europäischen Union (EU) geführt (TTIP, CETA, TiSA, Jefta...). Aus weiten Teilen der Zivilgesellschaft gab es heftige Kritik an den genannten Abkommen. Diese kam von Umweltschutzorganisationen, Gewerkschaften, sozialen Gruppierungen, Kirchen, Verbraucherschutzverbänden...

Jetzt ist Kritik die eine Seite, wichtig ist und bleibt jedoch, Alternativen aufzuzeigen. Entgegen anders lautenden Verkündigungen ist eben auch Handelspolitik nicht alternativlos. Alternatives Handelsmandat ist das Stichwort, darüber sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

Gäste im Studio sind Laura Maier (Greenpeace Frankfurt/M.), Beate Scheidt (Handelsexpertin der IG Metall) und Hans Möller (Attac).
Moderation: Otto Gebhardt, Schnitt: Irina Shults.

Sendetermin: 26.1.2018, Dateigröße: 49,2 MB, Länge: 51:15 Min.

 
 
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